LERN- & ENTWICKLUNGSFORMATE
Vier Formate. Unterschiedliche Wege zur Entwicklung.
Ob gemeinsames Erleben, gezielte Teamentwicklung, praxisnahe Fortbildung oder persönliche Reflexion: Das passende Format richtet sich nach Menschen, Anlass und gewünschter Entwicklung.
Hier erfahren Sie, was hinter den einzelnen Angeboten steckt, für welche Situationen sie geeignet sind und wie ein mögliches Format konkret aussehen kann.
ERLEBNISPÄDAGOGIK
Erfahrungen schaffen, aus denen Erkenntnisse entstehen.
Erlebnispädagogik bringt Menschen ins Handeln. Aufgaben und Lernprojekte schaffen Situationen, in denen Kommunikation, Kooperation, Rollen, Verantwortung und eigene Handlungsmöglichkeiten unmittelbar erfahrbar werden.
Nicht die spektakulärste Aufgabe macht ein gutes Lernprojekt.
Im Mittelpunkt steht eine Erfahrung, die zu Gruppe, Ziel und Situation passt. Die Teilnehmenden handeln selbst, treffen Entscheidungen und entwickeln gemeinsam Lösungen.
Dabei wird sichtbar, wie sich die Gruppe organisiert: Wie kommunizieren wir? Welche Rollen entstehen? Wer übernimmt Verantwortung – und was unterstützt oder erschwert unsere Zusammenarbeit?
In der Reflexion werden unterschiedliche Wahrnehmungen zusammengebracht und mit der eigenen Praxis verbunden.
WAS KANN DABEI KONKRET PASSIEREN?
Die Gruppe plant, probiert aus und entwickelt gemeinsam eine Lösung – zum Beispiel in einer Konstruktions- oder Problemlöseaufgabe.
Vertraute Wege funktionieren nicht mehr. Dadurch wird sichtbar, wie Informationen geteilt, Orientierung geschaffen und Entscheidungen getroffen werden.
Aufgaben machen sichtbar, welche Rollen entstehen, wie Verantwortung übernommen wird und welche Wirkung das eigene Verhalten auf die Gruppe hat.
Was haben wir beobachtet? Was hat funktioniert? Und was davon ist für Alltag, Rolle oder Zusammenarbeit relevant?
Methoden und Lernprojekte werden passend zu Zielgruppe, Zielsetzung, Intensität und Rahmen ausgewählt.
TEAMBUILDING & TEAMENTWICKLUNG
Gemeinsam erleben. Zusammenarbeit weiterentwickeln.
Nicht jedes Team braucht denselben Rahmen. Manchmal geht es um gemeinsame Zeit und Verbindung, manchmal lohnt ein genauerer Blick auf Zusammenarbeit, Kommunikation und Rollen.
Vom positiven Teamtag bis zum gezielten Entwicklungsformat.
Gemeinsame Aufgaben und ungewohnte Situationen bringen Teams ins Handeln. Dabei entstehen gemeinsame Erfahrungen und gleichzeitig wird sichtbar, wie Entscheidungen getroffen, Informationen geteilt und Verantwortung übernommen werden.
Wie intensiv wir diese Beobachtungen aufgreifen, richtet sich nach dem Ziel: Ein Teamtag darf vor allem verbinden und Spaß machen. In einer Teamentwicklung wird das Erlebte gezielter mit der tatsächlichen Zusammenarbeit verbunden.
ZWEI MÖGLICHE TIEFEN
Gemeinsam erleben
Aktiv werden, Herausforderungen gemeinsam meistern und außerhalb des Arbeitsalltags positive Erfahrungen machen. Reflexion bleibt bewusst leicht und passend zum Anlass.
Gezielt weiterentwickeln
Zusammenarbeit beobachten und auswerten: Wie kommunizieren wir? Wie entscheiden wir? Welche Rollen entstehen – und was möchten wir verändern?
WIE KANN DAS KONKRET AUSSEHEN?
Kooperations- und Erlebnisaufgaben, bei denen gemeinsames Handeln und eine positive Erfahrung im Mittelpunkt stehen.
Aufgaben schaffen konkrete Situationen, um Kommunikation, Abstimmung und Entscheidungen gemeinsam zu reflektieren.
Ein Teamthema wird mit Erfahrung, Reflexion und konkreten nächsten Schritten für den Arbeitsalltag verbunden.
Übungen, Inhalte und Reflexionstiefe werden passend zu Ziel, Anlass und Team gewählt.
FORTBILDUNGEN
Fortbildungen, die nicht beim Zuhören enden.
VERSTEHWERK verbindet verständliche Inhalte mit aktiver Beteiligung, konkreten Situationen und Zeit zum Ausprobieren. So wird aus einem Thema etwas, das im eigenen Alltag tatsächlich genutzt werden kann.
Theorie soll Orientierung geben – nicht den ganzen Raum einnehmen.
Modelle und Fachbegriffe werden auf das Wesentliche reduziert und mit Situationen verbunden, die zur jeweiligen Zielgruppe passen. Teilnehmende sollen Inhalte nicht nur hören, sondern beobachten, diskutieren, ausprobieren und auf ihre eigene Praxis beziehen.
Die konkrete Gestaltung richtet sich nach Thema und Gruppe. Möglich sind zum Beispiel kurze Inputs, Fallarbeit, Stationen, Übungen, Rollenspiele, Gruppenaufgaben und gemeinsame Reflexion.
MÖGLICHE THEMENFELDER
Wahrnehmung, aktives Zuhören, Missverständnisse, Konfliktdynamiken und hilfreiches Handeln in schwierigen Gesprächssituationen praktisch erfahrbar machen.
Rollen, Kooperation, Feedback und gemeinsames Handeln verstehen und mit konkreten Situationen aus der eigenen Praxis verbinden.
Lern- und Gruppensettings aktivierend gestalten, Methoden sinnvoll einsetzen und Erfahrung, Reflexion sowie Transfer miteinander verbinden.
Die eigene Leitungsrolle, Entscheidungen, Verantwortung und typische Situationen aus Jugend-, Bildungs- oder Gruppenarbeit praxisnah bearbeiten.
Die Themen sind Beispiele und keine abschließende Liste. Weitere pädagogische und Soft-Skill-Themen sind möglich, wenn sie fachlich seriös vorbereitet und praxisnah umgesetzt werden können. Bei rechtlichen Themen wie Aufsichtspflicht werden aktuelle Rechtsgrundlagen vor Durchführung gesondert geprüft.
COACHING
Klarer sehen. Eigene nächste Schritte entwickeln.
Coaching schafft einen geschützten Raum, um Gedanken zu sortieren, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und eigene Handlungsmöglichkeiten bewusster wahrzunehmen.
Die Lösung wird nicht vorgegeben.
Im Coaching steht nicht ein fertiger Rat im Mittelpunkt, sondern die eigene Auseinandersetzung mit einer Frage. Gute Fragen, Perspektivwechsel und strukturierte Reflexion helfen dabei, Situationen klarer zu betrachten.
Daraus können neue Sichtweisen, Entscheidungen oder konkrete nächste Schritte entstehen. Das Tempo und die Richtung bleiben dabei bei der Person, die das Coaching nutzt.
WOFÜR KANN COACHING RAUM GEBEN?
Gedanken sortieren, Prioritäten klären und unterschiedliche Möglichkeiten bewusster betrachten.
Eigene Reaktionen, Muster, Rollen oder wiederkehrende Situationen genauer anschauen und neue Sichtweisen entwickeln.
Möglichkeiten konkretisieren, Entscheidungen vorbereiten und realistische nächste Schritte für die eigene Situation entwickeln.
Anlass, Ziel und sinnvoller Rahmen werden vorab gemeinsam geklärt.
Dann starten wir nicht mit der Methode, sondern mit Ihrem Anliegen.
In einem ersten Austausch klären wir Anlass, Zielgruppe und gewünschte Entwicklung. Daraus ergibt sich, welcher Rahmen sinnvoll sein kann.